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Als junge Frau eröffnete ich 1988 an meinem Stäfner Domizil unter dem Namen STäFART eine Galerie mit Atelier und angegliederter Malschule, um meine Leidenschaft für Kunst und Gestaltung mit meiner Aufgabe als Familien- und Geschäftsfrau zu verbinden.
Bereits anfangs der achtziger Jahre präsentierte ich mit gutem Erfolg meine ersten Bilder – allesamt Katzenportraits – und kriegte prompt meinen Stempel als Katzenmalerin. Es folgten in der inzwischen gegründeten Malschule Kurse für Kinder, Eltern und Grosseltern sowie Ausstellungen in der näheren und weiteren Umgebung. Für Pro Juventute veranstaltete ich jeweils den «Büsi-Tag», an dem Jugendliche Steine mit Katzensujets bemalten, im Freizeitzentrum «Schälehuus» in Meilen erteilte ich verschiedenste Kurse für Jung bis Alt. Gleichzeitig beteiligte ich mich am Aufbau eines Netzwerks unter ortsansässigen Künstlerinnen und Künstlern.
Als das Deutsche Fernsehen dann 1989 gar einen Film über meine Tätigkeit drehte, wurde ich einer breiteren öffentlichkeit bekannt. Eine führende Herstellerfirma von Künstlerfarben und Malzubehör, Talens, wurde auf mich aufmerksam, für die ich in der Folge viele Jahre freiberuflich als «Showmalerin» tätig war an Messen, bei Schulungen und speziellen Anlässen, aber auch dann, wenn es ums Ausprobieren neuer Malmittel und verschiedenster Techniken ging.
Speziell zu erwähnen ist die Gestaltung des grössten Ausstellungsstandes während zweier «Creaktiv»-Messen in der Züspa-Halle, wo unter meiner Federführung zusammen mit einem Team von Künstlerinnen und Künstlern eine fast hundert Meter lange Bildkulisse zum Thema «Paris 1900» entstand.
Diese Vielseitigkeit in meinen künstlerischen Aktivitäten hat dazu geführt, dass ich als Künstlerin nicht auf einen bestimmten Malstil festgelegt werden kann. Der Bogen von «herzigen» Büsibildern bis hin zu konkreten und abstrakten, ausdrucksstarken Gemälden in verschiedensten Techniken ist weit gespannt. Dazu gehören auch Collagen und Objekte, wie zum Beispiel ein Bär, der im Rahmen der seinerzeitigen Aktion «Teddy Summer» der Stadt Zürich am Bellevue zu sehen war
Die stilistische Freiheit ist mir das Wichtigste, und diese Freiheit möchte ich voll ausschöpfen. Was mich antreibt? Meine Sensibilität, mit der ich das Geschehen um mich herum wahrnehme. Die Freude am Experimentieren. Mitmenschen auf meine Reise durchs Leben mitnehmen. Und wenn ich mit meinen Bildern Freude bereiten kann, ist das für mich der schönste Lohn.


